Begehbare Dusche- der Trend!

Wer heute neu baut, entscheidet sich in der Regel für eine begehbare Dusche. Die Zeiten der geschlossenen Duschkabinen sind zwar nicht vorbei, aber der Trend geht klar zur großzügigen, freien Bewegung im Bad.

Für den Einbau einer begehbaren Dusche gibt es viele Möglichkeiten. Gerade im Sanierungsbereich tendiert man eher zu einer sehr flachen und großen Duschwanne, die auf einem kleinen Sockel montiert wird. Sehr oft hat man bei Bädersanierungen nicht die Möglichkeit mit dem Abfluss so tief zu gehen, damit der Duschbereich ebenerdig angelegt werden kann. Dennoch gibt es inzwischen sehr viele Systeme, mit denen man die Höhe des Einstiegs sehr minimieren kann.

Im Neubaubereich kann dagegen der Duschbereich ebenerdig geplant und umgesetzt werden. Optimal bei einer gefliesten Dusche ist natürlich, wenn die Wohnung mit einer Fußbodenheizung beheizt wird. Somit kann man den Badbereich mit einer angenehmen Bodenwärme versorgen. Alternativ bieten auch Elektrobetriebe Systeme der elektrischen Fußbodentemperierung an. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass dies nur zur Bodenerwärmung dient, aber meist nicht die Kapazität hat, um im Winter den Badbereich auch mit ausreichender Raumwärme (ca. 23°C) zu versorgen. Hierzu sollte in der Regel immer noch ein Badheizkörper eingeplant werden, der entweder an das bestehende Heizungsnetz angeschlossen wird, oder mit einer Elektropatrone elektrisch beheizt werden kann.

Möglichkeiten einer begehbaren Dusche

Beachten Sie bei der Planung der Fliesenverlegung, dass Sie möglichst etwas größere Fliesen für den Duschbereich wählen. Kleine Mosaikfliesen bedeuten sehr viele Fugen, die auf Dauer bei kalkhaltigem Wasser sehr unschön werden. Große Fliesen mit schmalen Fugen sehen wir als Optimal Lösung an.

Eine Trennwand mit aufgesetzter Scheibe ist eine tolle Lösung für Ihr Bad. Je mehr Glas Sie in Ihren Duschbereich einplanen, desto mehr sind Sie in Zukunft auch mit der Reinigung beschäftigt. Auch hier gilt wieder, je kalkhaltiger Ihr Wasser ist, desto schwieriger wird es auf Dauer Wasserflecken und Kalkränder zu vermeiden. Inzwischen gibt es tolle Schienensystem für Duschgläser, so dass Sie ein Spritzschutz in die Trennwand einlassen können ohne das Sie nochmals für das Glas eine Befestigungs- und Halterungsstange quer durch den Duschbereich montieren müssen. In eine Trennwand können Sie von Ihrem Trockenbauer auch problemlos eine Ablage einbauen lassen, so dass später Shampoo und Duschgel nicht im sichtbaren Bereich herumstehen.

Beim Bodenablauf teilen sich die Geschmäcker. In den meisten Fällen werden Duschrinnen eingebaut, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Nach unseren Erfahrungen tendieren wir allerdings inzwischen klar zu Wandablaufvarianten, wie es von Herstellern wie Dallmer und TECE zu erwerben gibt. Dies hat den Vorteil, dass die Fliesen bis zur Wand durchgehend, optisch schön verlegt werden können, ohne dass dies durch eine Duschrinne unterbrochen wird. Die Wandabläufe lassen sich auch leicht reinigen, ein befliesbarer Revisionsdeckel lässt Sie einfach und schnell an den Siphon der Ablaufvorrichtung kommen.

Tipps zur Auswahl der Duscharmaturen

Die Auswahl an Duscharmaturen ist inzwischen riesig. Wer sich damit noch gar nicht befasst hat und dann eine Bäderausstellung besucht, wird nahezu an verschiedenen Produkten und Ausführungsarten erschlagen. In der Regel geht heute auch die Tendenz in die Richtung, dass man eine große Kopfbrause in Verbindung mit einer separaten Brausestangengarnitur einbaut. Es gibt tolle Regenbrausen mit verschiedenen Strahlarten, jedoch muss man bei der Auswahl beachten, dass teilweise der Wasserverbrauch dieser Duscharmaturen enorm hoch ist. Wie in unserem Bild erkennbar, reicht oftmals auch eine einfache, aber dafür größere Tellerkopfbrause, was einen ähnlichen Regenduscheffekt hat, aber deutlich weniger Wasser verbraucht. Sollte die Tendenz dennoch zu größeren Varianten vorliegen, so muss mit einkalkuliert werden, dass die Rohrleitungen zum Duschbereich dementsprechend größer dimensioniert werden müssen, der Wasserspeicher braucht mehr Volumen und vor allem der Hauswasserdruck darf nicht zu gering sein. All diese Punkte lassen die Investitionskosten schnell in die Höhe schnellen.

Eine begehbare Dusche ist eine tolle Sache. Wir sind davon begeistert und können uns keine andere Variante mehr vorstellen. Wer noch gerne nähere Informationen oder Fragen hat, darf uns gerne anschreiben.

Hier ein Beispiel für einen Wand-Bodenablauf von Dallmer: Dallmer Dallflex

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