Der Weg des VfB Stuttgart

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Das gab es schon lange nicht mehr. Der VfB Stuttgart hat mit 1:0 in Leverkusen gewonnen. Davor war man lange Zeit gegen die Bayer Elf erfolglos, in den Auswärtsspielen ging man oft relativ deutlich geschlagen vom Platz. Die Selbstreinigungswirkung durch die Zweitligasaison hat Wirkung gezeigt!

Es ist kein Offensivfussball wie zu Zeiten des magischen Dreiecks. Dennoch macht es wieder zunehmend Spaß, die Spiele des VfB Stuttgart zu verfolgen. Hannes Wolf und Schindelmeiser haben eine neue Äre eingeleutet, nachdem zuletzt VfL Bochum Trainer Robin Dutt als Manager gescheitert ist. Sinnvolle Verstärkungen gab es bereits in der zweiten Liga um dem Team eine Frischzellenkur zu verabreichen.

Die Vereinsführung handelt schneller und trifft Entscheidungen gemeinsam. Dies führte dazu, dass der neue Manager nun Reschke sowie der neue Trainer Korkut heißt. Beide Personen wurden nicht mit Jubelschreie begrüßt. Die jüngsten Ergebnisse geben dem neuen Duo Recht, die Vereinsführung hat mutige, aber richtige Entscheidungen getroffen.

Ist der VfB Stuttgart schon bereit für die Euro-League?

Nach dem Sieg gegen Leverkusen schnuppert der Verein an der Euro League. In den Medien geistert herum, dass zum Einen der VfB Stuttgart nach diesem Strohhalm greift, auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob das jetzige Team diese Mehrbelastung verkraften wird. Manager Reschke äußerte, dass auch eine Euro-League zu packen wäre, da man den Kader nicht aufblähen müsste, es mehr eine Frage der Qualität ist. Ein FC Bayern in der Champions League hat ebenso keinen breiteren Kader als andere Teams und hält der Mehrfachbelastung stand.

Dennoch wäre eine Euro-League sicherlich eine Saison zu früh. Das Team hat sich nun gefunden und steht vor der großen Herausforderung, die Leistungen dieses Jahres zu bestätigen. Die Euro-League könnte eine Stolperfalle werden, woran Teams wie Mainz und jetzt auch der 1.FC Köln gescheitert sind.

Die Erfolge tun gut. Jede bessere Platzierung garantiert verbesserte TV-Gelder. Nach dem Champions League Aus des FC Bayern, dürfte im letzten Saisonspiel sicherlich keine B-Elt in München auflaufen. Daher wird es schwer werden, überhaupt auf einen Euro-League Platz am Ende zu gelangen.

Reschke ist nun gefordert

Um das Team weiter zu festigen, ist nun Manager Reschke gefordert. Wie mehrere Medien heute berichteten, wird ein neuer, talentierter Linksverteidiger das Team für die Zukunft verstärken. Der Kroate Borna Sosa wird wohl der teuerste Neuzugang in der Geschichte des Vereins im Abwehrbereich. Ebenso fix scheint der Deal mit Innenverteidiger Kempf vom SC Freiburg. Dies würde bedeutet, dass der Abgang von Badstuber relativ sicher ist.

Im kreativen Mittelfeld, um die lahme Offensive anzutreiben, ist noch absoluter Handlungsbedarf. Der Abgang von Maxim, wenigstens als Joker, schmerzt immer noch. Es wird noch dringend eine Verstärkung benötigt, der die beiden Stürmer Gomez und Ginzcek in Szene setzen kann.

Wir sind gespannt, was die Transferperiode dem VfB Stuttgart bescheren wird.

Bildquelle: http://vfb-bilder.de/

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